Wie groß möchtest du mit deinem Online Business werden? Diese Entscheidung hängt davon ab, was du willst und wo du jetzt stehst.

Was willst du also? Wenn du es heute noch nicht genau weißt, ist das total okay und normal. Nur Wenige wissen schon sehr früh und genau, was sie wollen und wie sie dorthin kommen. Die meisten von uns entdecken erst auf einer Reise des Tuns ihre Richtung, wohin sie eigentlich wollen.

Sobald du eine Ahnung hast, dass dein Online Business groß wie ein Airbus A380 sein soll, wirst du dein Business ganz anders angehen, als wenn du ein viel kleineres, aber trotzdem schönes Privat-Luxusjet Business anstrebst. Diese Vergleiche sind sinnbildlich gemeint.

Mein erstes Beispiel im Bild oben zeigt einen Airbus A380, das derzeit größte Passagierflugzeug der Welt. Es hat einige bemerkenswerte Eigenschaften. Mit vier Strahltriebwerken kann es 555 Fluggäste komfortabel 15.400 Kilometer weit ohne Zwischenlandung transportieren. Es könnte bei etwas weniger Komfort sogar 853 Passagiere befördern. Gewaltig!

Das zweite Beispiel im Bild ist ein durchschnittlicher Privat-Luxusjet mit 8 bis 10 Passagieren, in dem man sehr bequem und mit allen möglichen Annehmlichkeiten fliegen kann. Herrlich. Weit mehr als ausreichend für den eigenen Komfort. Er kostet nur einen Bruchteil vom A380, hat gewöhnlich nur zwei Strahler und kann ohne Zwischenlandung nicht ganz so weit fliegen wie sein großer Bruder.

Nun zum Vergleich mit deinem Online Business. Wie groß willst du werden? Möchtest du ganz groß hinaus und abertausende Menschen erreichen, ähnlich wie bei einem großen A380 Flieger? Oder reicht für dich der Komfort eines privaten Luxusjets, bei dem es dir und deiner Familie bestens geht, bzw. bei dem deine Umsätze komfortabel sind?

Ich habe im Laufe der Zeit in meinem Coaching und in der Unternehmensberatung immer wieder festgestellt, dass besonders kleinere Solopreneure, bzw. Online-Einzelunternehmer, dazu neigen mit großen, manchmal utopischen Hoffnungen an den Start zu gehen und dann durch die Realität enttäuscht und entmutigt werden. Das muss nicht sein.

Beide Wege ein Online Business aufzubauen sind gut und machbar, sowohl die große A380-Strategie als auch die Privat-Luxusjet-Strategie.

Egal wie du dich entscheidest, ob du ganz groß oder ausreichend groß werden willst, musst du dafür die entsprechende Strategie einsetzen und die jeweiligen Gesetzmäßigkeiten verstehen und befolgen.

Dazu ein weiteres Beispiel. Ich treffe immer wieder auf Solopreneure, die (im übertragenen Sinne) mit ihrem Online-Business so groß wie ein A380 werden wollen, aber die nur die Gesetzmäßigkeiten für kleinere Privat-Luxusjet-Strategie anwenden. Das ist natürlich eine einschränkende Diskrepanz. Deshalb stoßen sie oft an eine scheinbar unsichtbare Wand. Diese unsichtbare Wand sind die erforderlichen Gesetzmäßigkeiten, die für einen Erfolg eingesetzt werden müssen um ein großes Ziel, wie die A380-Strategie, zu erreichen. 

Eine solche Gesetzmäßigkeit ist die Denkweise darüber, wer du sein möchtest, ob ein Solopreneur oder ein Unternehmer. Das drückst du durch deine Positionierung und Verhalten aus. Ich definiere hier Solopreneure und Unternehmer etwas zielgerichteter als sonst üblich.

Der Solopreneur steht oft selbst im Mittelpunkt seiner Produkte, Systeme, des Marketings und seines Teams. Zur Vereinfachung bleibe ich beim “er”, obwohl es genauso gut “sie” lauten könnte. Er folgt einer zentrierten Strategie. Das ganze Online-Business ist auf den Solopreneur ausgerichtet. Jeder und alles arbeiten dem Solopreneur zu. Der Solopreneur wird von den Klienten als Guru gefeiert und das Business ist von ihm und seiner Anwesenheit und Mitwirkung abhängig. Das Unternehmen würde schnell erlischen, wenn der Solopreneur nicht mehr da wäre. Natürlich erfährt der Solopreneur gutes Wachstum, aber eben immer begrenzt, wie ein Privat-Luxusjet. Dies ist dennoch zweifellos ein gutes und lohnenswertes Business Modell, bei dem es dem Solopreneur sehr gut gehen kann. Man muss nicht der Größte sein um wohlhabend zu sein oder damit es einem gut geht.

Um ein sinnbildliches A380-Online-Business aufzubauen, muss der Solopreneur zum Unternehmer werden. Für mich ist in diesem Fall ein Unternehmer jemand, der sich nicht selbst als Solist in den Mittelpunkt stellt, sondern eine Botschaft oder ein Produkt ins Leben ruft, welches größer ist als er selbst und welches zum Magneten für Kunden und Interessenten wird. Dieser Magnet entwickelt ein Eigenleben und ist so gestaltet, dass es unabhängig vom Unternehmer bestehen und Menschen helfen kann. Kunden und Interessenten schauen mehr auf das Produkt als auf den Unternehmer. Alle dazugehörigen Systeme, Produkte und sogar das Team, sind entsprechend darauf abgestimmt.

Teammitglieder des Unternehmers arbeiten nicht nur dem Unternehmer zu, wie beim klassischen Solopreneur Modell, sondern werden oft eigenständige, vom Unternehmer unabhängige, Triebwerkstrahler des Online Businesses, die eigenständige Umsätze generieren, die der Unternehmer ansonsten nicht hätte. Es gibt schon zahlreiche interessante Best-Case Beispielunternehmen auf dem Online-Business Markt. Sie nutzen Schlüsselmitarbeiter als eigenständige, selbst-motivierte Umsatz-Triebwerke und ermöglichen durch diese sinnbildliche A380-Strategie ein Eigenleben und eine Kontinuität, die sogar nach Ausscheidens des Unternehmers bestehen bleiben und eigenständig weiterleben können. Die Denkweise und dazugehörige Strategie sind hier maßgebend und kreativ anpassbar.

Es gibt oft Mischformen zwischen Solopreneuren und Unternehmern. Für mich ist derjenige ein Unternehmer, der überwiegend arbeitsunabhängiges Einkommen generiert, ohne dass er selbst immer dabei sein muss um alles zu koordinieren. Stattdessen setzt er andere Ressourcen an seine Stelle, wie z.B. qualifizierte Mitarbeiter oder innovative Technologien.

Wenn der Unternehmer Schlüsselmitarbeiter als “Umsatz-Strahler” einsetzt, ist noch auf einen wichtigen Punkt zu achten. Eigeninitiative durch Anreize. Ich beobachte immer wieder, dass Solopreneure, die im oben definierten Sinn Unternehmer werden wollen, ihre Teammitglieder nicht ausreichend inzentivisieren. Sie betrachten ihre Mitarbeiter als Aufwand-Angestellte und entlohnen mit dem niedrigst möglichen Betrag. Das ist eine restriktive Hortungsdenkweise, die diesen Mitarbeitern den Wind aus den Motivations-Segeln nimmt. Dadurch geht das Potential verloren aus diesen Mitarbeitern eigenständige und selbstmotivierte Umsatz-Triebwerkstrahler zu machen. Solche Einschränkungen dämmen das Wachstum ein und sind ein großer Hemmschuh auf dem Weg zu einem großen A380-Online-Business.  

Eine viel effektivere Mitarbeiter-Strategie ist es für Schlüssel-Mitarbeiter eine Fülle von Anreizen zu schaffen, die sie anspornen eigenständige und unabhängige Umsätze zu generieren. Dafür müssen angemessene Anreize und Entlohnungen geschaffen werden. Mitarbeiter mit ausreichend richtigen Anreizen können zu eigenen Triebwerkstrahlern oder Profit Centers des Online Business werden, wenn sie klug eingesetzt werden. Wer mehr bringt, sollte auch mehr erhalten. Vielen Solopreneuren fällt diese Chancen-und Potential-Denkweise schwer und verlieren gute Mitarbeiter, weil sie unattraktive Anreize anbieten.

Fazit: Für die meisten wird es am besten sein im oben definierten Sinn als Solopreneur zu beginnen und später, wenn gewünscht, zum Unternehmer aufzustocken um die großen A380-Ziele zu erreichen. Egal welche Unternehmens-Größenordnung angestrebt wird, ist es für Solopreneure und Unternehmer unerlässlich die jeweiligen Gesetzmäßigkeiten zu kennen und ihre Strategie darauf auszurichten. 

Mich würden deine Gedanken zu diesem Thema interessieren. Schreibe gerne deinen Kommentar unter diesem Artikel auf.

Bis zum nächsten Mal, Dein Online Marketing Coach, Daniel. 

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